Chronik

Chronik des BLMF

 1961 

Gründung des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (DVMF) in Warendorf. In diesen Zeitraum fallen auch die Gründungen von Landesverbänden in verschiedenen Bundesländern, darunter auch in Bayern.

1962 Am 6. Dezember 1962 gründet Rudolf Fraundorfer zusammen mit einigen Freunden den Bayerischen Landesverband für Modernen Fünfkampf (BLMF). Gründungsort: München
In diesem Jahr werden die ersten Deutschen Meisterschaften in Warendorf mit bayerischen Teilnehmern ausgetragen.
Länderkampf England : Bayern in München; u.a. kämpfte für England J.  Fox, der Olympiasieger von 1976.

 1963

Der BLMF wird als Fachverband in den Bayerischen Landessportverband (BLSV) aufgenommen.
Vergleichskampf Österreich - Bayern im Dreikampf.

 1964

 Es erfolgt die erste Geldzuteilung durch den BLSV.

 1965

In München werden die ersten Bayerischen Meisterschaften durchgeführt.
Länderkampf  Ungarn - Bulgarien - England - Deutschland in München mit lobenswerter Organisation.

 1966

Der Alpenländer-Pokal wird in Wien aus der Taufe gehoben.

Dieser Mannschaftswettbewerb sollte die sportlichen Beziehungen zwischen den Modernen Fünfkämpfern aus Österreich, der Schweiz und Bayern fördern und vertiefen.

Er wird, im jährlichen Wechsel, in einem dieser Länder ausgetragen.

 1969

In Warendorf werden die ersten Deutschen Juniorenmeisterschaften mit bayerischen Teilnehmern durchgeführt.

 1972

Wechsel in der Verbandsführung. Rudolf  Fraundorfer gibt das Präsidentenamt ab. Als Nachfolger wird sein Sohn in dieses Amt gewählt. Peter Fraundorfer führt seitdem die Geschicke des BLMF.
In diesem Jahr werden Deutsche Jugendmeisterschaften in Berlin durchgeführt; unter den Teilnehmern auch 10 bayerische Jugendliche
Beim Olympischen Kongreß in München findet die Pionierarbeit von Prof. Dr. Henze einen erfreulichen Abschluss. Die Frauen wurden in das Programm der UIPMB aufgenommen.
Im Rahmen der deutschen Landesverbände war der BLMF einer der wenigen, die das Motto „Gebt den Frauen eine Chance“ bewusst  aufgegriffen hatten.

 1973

Die Bayreuther Turnerschaft (BTS) gründet eine Abteilung Moderner Fünfkampf. Abteilungsleiter: Sepp  Dittrich
In diesem Jahr finden, als Vorstufe zur DM, Bestenermittlungen für Frauen statt.
Am 24.10. wird das Kuratorium zur Förderung des Modernen      Fünfkampfes in Bayern gegründet. Gründungspräsident ist Seine königliche Hoheit (SKH) Dr. Georg Wilhelm  Prinz von Hannover.

 1974

In Budapest nehmen erstmals weibliche Aktive des BLMF an einem internationalen Wettbewerb teil.
Der PostSV Nürnberg gründet eine Abteilung Moderner Fünfkampf.  Abteilungsleiter: Jochen M.  Richter

 1975

Erster Talentsuchewettbewerb an den bayerischen Schulen im Zweikampf Schwimmen und Laufen. Der in der Broschüre „Schulsportwettbewerbe in Bayern“ ausgeschriebene Wettbewerb wird  jährlich durchgeführt.
Das „Kuratorium“ kauft zwei Pferde für den BLMF in Schwaiganger.

 1977

Die ersten Deutschen Meisterschaften für Frauen finden in Opladen statt. Teilnehmerinnen aus dem BLMF nehmen erfolgreich daran teil.

 1980

 In Hof entsteht eine Trainingsgruppe Moderner Fünfkampf.

 1981

Erste Weltmeisterschaft für Frauen in London.
In Erinnerung an den 1979 verstorbenen Ehrenpräsidenten des BLMF wird ein neuer Wettbewerb ins Leben gerufen: „Rudolf-Fraundorfer-Gedächtnispokal“. Er wird alle 3 Jahre ausgeschrieben.
Die erste Pressemappe des BLMF erscheint. Sie gibt jährlich Einblick in die sportlichen Aktivitäten des Verbandes.

 1982

In Uffenheim gründet die Christian-von-Bonhard-Schule eine Abteilung Moderner Fünfkampf. Abteilungsleiter: Jürgen  Priebe
Der Landesverband Baden-Württemberg wird in den Kreis der Teilnehmer des Alpenpokalwettbewerbes aufgenommen. Der BLMF feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Ball und viel Prominenz.

 1984

Unter Federführung des „Kuratoriums zur Förderung des Modernen Fünfkampfes in Bayern“ wird an der Gesamtschule in Marktoberdorf  ein weiterer Stützpunkt gegründet.

 1985

Der SC PrinzEugen München gründet eine Abteilung Moderner Fünfkampf. Abteilungsleiter: Willi Oberndörfer

 1986

München wird Bundesstützpunkt.

 1988

In Uffenheim legen 11 Kandidaten ihre Prüfung als Fachübungsleiter ab. Es sind die ersten des BLMF, die nach den neu erstellten Richtlinien ausgebildet und geprüft worden sind.

 1990

Der Stützpunkt Hof stellt seine Tätigkeit ein.

 1992

Der BLMF wird in den Olympiastützpunkt München aufgenommen.

 1995

Der Präsident des Kuratoriums SKH Dr. Georg Wilhelm von  Hannover wird vom DVMF mit der Ehrenmitgliedschaft und der Goldenen Ehrennadel geehrt.

 1996

In Marktoberdorf werden die ersten gesamtdeutschen Jugendmeisterschaften durchgeführt. In allen Klassen sind über 180 Jugendliche aus dem In- und Ausland am Start. Ein Wett- bewerb,  mit dem positive Maßstäbe für die  Ausrichtung von Jugendmeisterschaften gesetzt worden sind.
Der BLMF wird in Anerkennung seiner erfolgreichen Jugendarbeit  durch den DVMF ausgezeichnet. Hinter Berlin und vor Nordrhein-Westfalen wird der BLMF zweiter Preisträger. Ein Pokal mit Urkunde wird als Auszeichnung verliehen.
In Passau entsteht unter Leitung von Monika Wimmer eine neue  Trainingsgruppe.

 1998

Wechsel in der Verbandsführung; Peter Fraundorfer gibt nach 26 Jahren das Präsidentenamt ab. Als Nachfolger wird Georg Urban in dieses Amt gewählt.
Der Präsident des “Kuratoriums zur Förderung des Modernen Fünfkampfes in Bayern”, SKH Georg Wilhelm von Hannover, tritt zurück. Er wird zum Ehrenpräsidenten gewählt. Als sein Nachfolger wird SKH Prinz Leopold von Bayern in dieses Amt gewählt.
Der Strukturplan und das Sportkonzept des BLMF, 1999-2002, wird  genehmigt.

 1999

Georg Urban wird vom Verbandstag für die nächsten 3 Jahre in seinem Amt bestätigt.
Der BLMF organisiert in diesem Jahr fünf  Wettbewerbe von denen  drei übergeordnete Bedeutung hatten:
Deutsche Meisterschaft „Männer, Junioren“ vom 25. - 27. Juni in München
Deutsche   Meisterschaft „Masters“ vom 23. - 25. Juli in München“
Weltmeisterschaft, „Jugend A“ vom 3. - 6. September in Bayreuth.

2001

Der BLMF beginnt mit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit auf seinen Sport aufmerksam zu machen. Dies geschieht gezielt an bayerischen Schulen im Rahmen des BLSV in Städten und Gemeinden.
Bayerische Teilnehmer waren erstmals bei Deutschen- und Weltmeisterschaften im Biathle vertreten. Bei der WM in Bonn waren 11 Aktive am Start und konnten sich dort erfolgreich behaupten.
Organisatorische Schwerpunkte waren die Durchführung von Bayerischen-, Süddeutschen- und Deutschen Meisterschaften wie:
Alpenländerpokal in München
Deutsche Meisterschaft Masters in München
Deutsche Meisterschaft Jugend A/B/C in Marktoberdorf
Deutsche Meisterschaft Jugend C-Staffel in Passau

Die Organisation und Durchführung von Wettbewerben des BLMF finden nach wie vor einen ungeteilten Beifall der Aktiven.

 2002

Der BLMF übernimmt die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Biathle in Marktoberdorf.
Der BLMF feiert sein 40-jähriges Bestehen. Zur Erinnerung an den Gründer des Verbandes wird in München der 8. Rudolf-Fraundorfer-Gedächtnispokal durchgeführt.

2008

Thomas Klußmann wird wird neuer Präsident des BLMF.

2009

Olaf Kleidon übernimmt das Amt des Präsidenten von Thomas Klußmann.

2010

Auf dem Verbandstag werden Thilo Lemann und Henry Neugebauer als Vizepräsident Finanzen und Vizepräsident Öffentlichkeit gewählt.